Dein Warenkorb ist gerade leer!
Schlagwort: Vanlife
-

Häkeln im Camper: praktische Häkelideen für Vanlife und Reisen
Häkeln ist für mich das ideale Hobby auf Reisen. Man kann es fast überall machen und die Utensilien brauchen nicht viel Platz, zumindest theoretisch. Wer sich beim Wollekauf nicht zurückhalten kann kennt das Problem.
Gerade im Vanlife bietet Häkeln viele Vorteile: Es ist kreativ, flexibel und ermöglicht es dir, individuelle und praktische Gegenstände für deinen Camper herzustellen.
Von praktischen Alltagshelfern über Kleidung bis hin zu schicker Deko. Man kann fast alles mit der Häkelnadel herstellen.
Online findest du unzählige Anleitungen für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Viele der Häkelstücke, die wir inzwischen im Van nutzen, sind fester Bestandteil unseres Alltags und werden nahezu täglich verwendet.
Welches Garn eignet sich fürs Häkeln im Camper?
Besonders unterwegs ist die Wahl des richtigen Garns wichtig. Hier spielen vor allem Pflegeaufwand und Haltbarkeit eine große Rolle.
Baumwolle und Leinen für Alltagshelfer
Für praktische Gegenstände nutze ich am liebsten Baumwoll- oder Leinengarn. Dieses ist:
- hitzebeständig wichtig für z.B. Topflappen)
- robust
- langlebig
- gut waschbar
Acryl- und Mischgarne für Kleidung
Für gehäkelte Kleidung nutze ich meist Acrylgarn oder Mischgarne aus Acryl und Wolle. Diese sind:
- pflegeleicht
- formstabil
- maschinenwaschbar
- weniger anfällig für Verziehen
Vor allem auf Reisen, wenn man auf Waschsalons angewiesen ist, sind diese Eigenschaften super praktisch.
Andere Naturgarne
Garne wie Mohair, Seide oder Alpaka nutze ich bewusst nicht. Sie sind in der Regel teurer und aufwendiger in der Pflege. So müssen diese Garne in besonderen Wollwaschgängen oder per Hand gewaschen werden. Für den Reisealltag im Camper ist das wenig praktikabel.
Praktische Häkelideen für den Camper
Der Platz im Camper ist begrenzt. Deshalb konzentriere ich mich auf Häkelprojekte die funktional sind und fast täglich von uns genutzt werden.
1. Decken
Decken braucht man immer im Camper! Sie eigenen sich hervorragend um Wollreste zu verarbeiten und sind vielseitig nutzbar. Entweder als Kuscheldecke, Picknickunterlage oder als zusätzliches Wärmepolster. Eine schöne kuschelige Decke ist außerdem auch ein tolles Geschenk für Menschen, die ebenfalls im Camper unterwegs sind.
2. Aufbewahrung
Stauraum ist im Camper oft Mangelware. Gehäkelte Körbe und Körbchen eignen sich besonders gut für Kleinteile, die sonst keinen richtigen Platz im Camper finden. Sehr praktisch sind auch Hängeorganizer, die an der Sitzlehne befestigt werden.

3. Küchenutensilien
In unserem Camper benutzen wir täglich gehäkelte Topflappen. Weitere sinnvolle Projekte sind Spültücher oder kleine Handtücher aus Baumwollgarn.
4. Taschen und Beutel
Gehäkelte Taschen, Beutel und Gemüsenetze sind ideal für dein Einkauf auf dem Wochenmarkt. Nach dem Einkauf hängen wir sie einfach an Haken und Obst und Gemüse sind direkt platzsparend verstaut.
5. Kleidung
Auch bei gehäkelter Kleidung gibt es unzählige Anleitungen und Möglichkeiten. Ich finde vor allem kleinere Kleidungsstücke wie Mützen, Schals und Socken besonders praktisch. Sie werden bei kälteren Temperaturen immer gebraucht und nehmen aber deutlich weniger Platz weg wie z.B. ein Cadigan oder Pullover.

6. Accessoires und Deko
Was wäre ein Camper ohne Deko? Ich habe schon Vorhänge, Wandschmuck und Wimpelketten gehäkelt.kleine Projekte wie Schlüsselanhänger oder Anhänger für den Rückspiegel sind tolle Projekte für zwischendurch oder auf längeren Fahrten.
7. Teppiche und Läufer
Es ist oft schwierig einen passenden Teppich für die Maße im Camper zu finden. Ein selbst gehäkelter Teppich oder Läufer ermöglicht es dir, Design und Größe individuell anzupassen.
Fazit: Warum Häkeln perfekt zum Vanlife passt
Häkeln und Vanlife ergänzen sich aus meiner Sicht ideal. Man kann kreativ arbeiten und gleichzeitig funktionale, individuelle Lösungen für den Reisealltag schaffen. Viele Häkelstücke ersetzen gekaufte Produkte und sind genau auf den eigenen Camper zugeschnitten.
Vielleicht konntest du dir ein paar Ideen mitnehmen oder hast selbst schon Dinge für deinen Camper gehäkelt. Teile dein liebstes Häkelprojekt für den Reisealltag gern in den Kommentaren.
-

Frische Brötchen im Airfryer – schnell, einfach und perfekt fürs Frühstück
Frische Brötchen zum Frühstück müssen kein Wochenendprojekt mehr sein. Mit dem Airfryer lassen sich knusprige Brötchen in kurzer Zeit zubereiten, und das ganz ohne Backofen. Das folgende Rezept ist unkompliziert, benötigt wenige Zutaten und eignet sich ideal für den Alltag, wenn es morgens schnell gehen soll.
Warum Brötchen im Airfryer backen?
Der Airfryer überzeugt durch kurze Aufheizzeiten, gleichmäßige Hitzeverteilung und einen geringeren Energieverbrauch im Vergleich zum klassischen Backofen. Gerade für kleine Mengen wie Brötchen ist er daher besonders praktisch. Das Ergebnis sind außen knusprige und innen lockere Brötchen, frisch gebacken und ohne großen Aufwand.
Zutaten für einfache Airfryer-Brötchen
- 500 g Mehl (Typ 405 oder 550)
- 7 g Trockenhefe (1 Päckchen)
- 340 ml lauwarmes Wasser
- 1/2 TL Zucker
- 1 TL Salz
Zubereitung Schritt für Schritt
Zunächst wird die Trockenhefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser aufgelöst. Danach kommen Mehl und das Salz in eine Schüssel und werden anschließend mit dem Hefewasser vermischt. Nun alles gut verkneten, bis ein fester Teig entsteht.
Nun den Teig in gleich große Portionen teilen und zu Brötchen formen. Diese werden abgedeckt für etwa eine Stunde gehen gelassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert hat. Das Gehenlassen ist wichtig für eine lockere Krume.
Die Brötchen kommen anschließend in den Airfryer. Bei 200 Grad werden sie etwa 15 Minuten gebacken. Je nach Gerät kann die Backzeit leicht variieren. Schau einfach mal nach 10 Minuten nach, wie die Brötchen werden und passe die Backzeit eventuell an.
Tipps für ein noch besseres Ergebnis
Für eine besonders knusprige Kruste bestreiche die Brötchen vor dem Backen mit etwas Wasser oder Ei. Wer mag, kann auch Körner oder Saaten auf die Oberfläche geben. Außerdem ist es wichtig, die Brötchen nicht zu dicht zu platzieren, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann.
Fazit
Brötchen im Airfryer sind eine zeitsparende und zuverlässige Alternative für das morgendliche Frühstück. Mit wenig Vorbereitung und einfachen Zutaten hast du tolle frische Brötchen, die wirklich allen schmecken. Ideal für alle, die morgens nicht auf frische Brötchen verzichten möchten.
-

Einfacher Pflaumenkuchen aus der Auflaufform
Es ist Pflaumenzeit und damit ein guter Moment für ein Rezept, das ohne Aufwand funktioniert und trotzdem ein überzeugendes Ergebnis liefert. Man braucht nur wenige Zutaten und dieser einfache Pflaumenkuchenkuchen ist schnell gebacken. Der Teig ist flott angerührt, die Pflaumen geben natürliche Frische und dTeig ist super fluffig. Wer ein unkompliziertes Rezept für den Alltag sucht, ist hier genau richtig.
Zutaten
- 250 g Mehl
- 4 Eier
- 150 g weiche Butter oder Margarine
- 140 g Zucker
- 1 Päckchen Backpulver
- etwas Zimt
- 500 g Pflaumen oder Zwetschgen
- Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung
- Butter oder Margarine schaumig schlagen.
- Zucker und Eier einrühren und gleichmäßig vermengen.
- Mehl, Backpulver und Zimt einarbeiten bis ein glatter Teig entsteht.
- Pflaumen entsteinen, vierteln und vorsichtig unterheben.
- Eine Auflaufform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Teig einfüllen und glatt streichen.
- Bei 180 Grad rund 20 bis 25 Minuten backen.
- Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Warum dieses Rezept so gut funktioniert
Der Teig braucht keine besonderen Handgriffe und bleibt stabil. Die Pflaumen sorgen für Saftigkeit, ohne den Kuchen zu schwer zu machen. Durch die Auflaufform eignet sich das Rezept für spontane Gelegenheiten, kleine Haushalte und Situationen, in denen ein schneller und unkomplizierter Kuchen gefragt ist. Außerdem hat man die Zutaten oft eh schon Zuhause.
Leckere Varianten
Etwas zusätzlicher Zimt verstärkt das Aroma. Zitronenabrieb bringt eine leichte Frische. Vanillezucker lässt sich ebenfalls gut integrieren. Und wenn du keine Pflaumen hast funktioniert das Rezept genauso gut mit Zwetschgen. Man kann den Teig anstatt in eine Auflaufform auch in Muffinförmchen füllen. Achte dann nur bitte darauf, die Backzeit eventuell anzupassen.
Fazit
Dieser Pflaumenkuchen ist schnell vorbereitet, benötigt keine besondere Ausrüstung und gelingt auch dann, wenn wenig Zeit bleibt. Durch die wenigen Zutaten und die kurze Backzeit ist das Rezept super alltagstauglich. Du kannst den Kuchen auch toll für den nächsten Tag vorbereiten. Abgedeckt und im Kühlschrank gelagert bleibt dieser einfache Pflaumenkuchen saftig bis zum nächsten Tag.
-

Ein Nudelsalat wie früher
Dieser Nudelsalat fühlt sich an wie ein kleines Stück Kindheit. Die Zutaten sind simpel, die Zubereitung ist entspannt und das Ergebnis passt zu fast jeder Gelegenheit. Ob für ein Treffen mit Freunden, eine Grillrunde oder einfach für den nächsten Tag im Büro dieser Salat lässt sich ohne Stress vorbereiten und bei Bedarf auch in großen Mengen machen. Das Grundrezept reicht für vier Personen und lässt sich leicht anpassen.
Zutaten für vier Personen
• 250 g Nudeln gekocht und abgekühlt
• Etwa ein halbes Glas saure Gurken
• Eine mittelgroße Zwiebel
• Eine kleine Dose Erbsen (und Möhren) gut abgetropft
• Zwei bis drei Esslöffel Mayonnaise
• Ein Teelöffel Senf
• Ein Schluck Gurkenwasser zum Abschmecken
• Salz und Pfeffer
• Petersilie und DillSo machst du den Nudelsalat
Koch die Nudeln nach Packungsangabe und lass sie komplett auskühlen. Schneide die Gurken und die Zwiebel klein und gib alles in eine große Schüssel. Die Erbsen und Möhren gut abtropfen lassen und ebenfalls dazugeben. Jetzt kommt die Mischung aus Mayonnaise, Senf und etwas Gurkenwasser dazu. Alles gründlich vermischen und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Fertig ist die Basis für einen echten Klassiker.
Warum der Nudelsalat so beliebt ist
Der Salat schmeckt frisch gut, aber am nächsten Tag sogar noch besser. Im Kühlschrank zieht alles schön durch und wird richtig rund im Geschmack. Das macht ihn perfekt für Tage, an denen du nicht viel Zeit hast oder wenn du etwas mitbringen sollst, das zuverlässig funktioniert. Du kannst ihn problemlos am Vortag vorbereiten und hast am nächsten Tag null Aufwand.
Ideen zum Anpassen
Für eine vegane Variante einfach die Mayonnaise durch ein pflanzliches Produkt ersetzen. Das klappt ohne Geschmackseinbußen. Wenn du mehr Biss im Salat willst, kannst du gebratenen Speck oder Räuchertofu unterheben. So bekommt der Salat schnell eine andere Richtung, ohne dass du das Grundrezept ändern musst.
Fazit
Dieser Nudelsalat ist unkompliziert, vielseitig und schnell gemacht. Genau das Richtige, wenn du ein Essen suchst, das ohne viel Aufwand gelingt und trotzdem richtig gut schmeckt. Die Zutaten sind alltagstauglich, die Zubereitung ist entspannt und das Ergebnis super lecker
-

Dominikanischer Reis – das Geheimnis des knusprigen Bodens
Reis gehört in der Dominikanischen Republik zu fast jeder Mahlzeit. Ob zu Fleisch, Fisch oder Gemüse, es steht fast immer eine dampfende Schüssel Reis steht immer auf dem Tisch. Doch wer einmal echten dominikanischen Reis probiert hat, merkt schnell: Er schmeckt anders. Das Besondere ist die goldbraune, leicht knusprige Kruste am Boden des Topfes, die in der Dominikanischen Republik liebevoll „Concón“ genannt wird. Dieser leicht geröstete Reis verleiht dem Gericht seinen unverwechselbaren Geschmack und ist oft der begehrteste Teil des Essens.
Einfache Zutaten, großartiger Geschmack
Für vier Personen braucht man nur wenige Zutaten:
- 2 Tassen Reis (etwa 240 g)
- 2 Tassen Wasser
- 1,5 – 2 Esslöffel Olivenöl
- Salz nach Geschmack
Auch wenn das Gericht aus wenigen einfachen Zutaten besteht, lebt es von der richtigen Zubereitung und schmeckt einfach himmlisch.
Zubereitung
Zuerst den Reis gründlich waschen, bis das Wasser klar bleibt. Dadurch wird überschüssige Stärke entfernt und die Körner kleben später nicht zusammen.
In einem schweren Topf oder einer tiefen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Dann den gewaschenen Reis hineingeben und unter Rühren kurz andünsten, bis er leicht glasig wird. Dieser Schritt sorgt dafür, dass die Körner beim Kochen ihre Struktur behalten und das Aroma sich besser entfaltet.Nun das Wasser und etwas Salz hinzufügen. Den Herd auf niedrige Hitze stellen, den Topf abdecken und den Reis etwa 25 bis 30 Minuten garen lassen. Wichtig: während des Kochens nicht umrühren. Nur so kann sich die charakteristische Kruste am Boden bilden, ohne dass der Reis anbrennt.
Der perfekte Concón
Den perfekten dominikanischen Reis zu machen erfordert ein wenig Geduld und etwas Fingerspitzengefühl. Der Moment, in dem der Reis am Topfboden leicht knusprig wird, ist entscheidend. Man erkennt ihn an einem feinen Röstduft. Der Reis richt nicht verbrannt, sondern nussig und aromatisch. Der Concón soll goldbraun und knusprig sein, aber nicht schwarz.
Serviervorschlag

Der dominikanischer Reis schmeckt hervorragend zu gebratenem Fleisch, Fisch oder Gemüse in Tomatensauce. Besonders lecker ist die Kombination mit Bohnen oder Kochbananen.
Wer dieses einfache Gericht ausprobiert, bekommt einen authentischen Eindruck von der dominikanischen Küche: bodenständig, aromatisch und mit Liebe zubereitet. Probier es doch mal aus und vielleicht wird der Concón auch zu deinem Lieblingsessen.
-

Kritharaki-Auflauf mit Feta und Hackfleisch – Griechischer Genuss aus dem Camper
Wer viel reist, möchte auch unterwegs nicht auf gutes Essen verzichten. Gerade beim Vanlife ist es wichtig, einfache, leckere und schnell zuzubereitende Gerichte zu finden, die sich gut im Camper kochen lassen. Heute entführen wir dich kulinarisch nach Griechenland, mit einem klassischen Kritharaki-Auflauf mit Feta und Hackfleisch. Der lässt sich nämlich sich perfekt im Camper zubereiten.
Was sind Kritharaki?
Kritharaki, auch Orzo genannt, sind kleine griechische Nudeln in Reisform. Sie nehmen Soßen wunderbar auf und eignen sich ideal für Aufläufe oder Pfannengerichte. In Griechenland findet man sie in fast jedem Supermarkt. Perfekt also für ein authentisches Campergericht direkt vor Ort.
Zutaten für 4 Portionen
200 g Kritharaki
400 g Hackfleisch (Rind, Lamm oder gemischt)
200 g Feta
1 mittlere Zwiebel
1 rote Paprika
1 kleine Stange Lauch
1 große Karotte
1 TL Tomatenmark
150 ml Brühe
Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauch
Öl zum Anbraten
Zubereitung
- Kritharaki vorkochen: Die Nudeln in Salzwasser etwa 3 Minuten garen, bis sie noch etwas Biss haben.
- Gemüse vorbereiten: Zwiebel, Paprika, Lauch und Karotte klein schneiden.
- Anbraten: Hackfleisch in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Danach das Gemüse dazugeben und kurz mitdünsten.
- Sauce zubereiten: Tomatenmark und Brühe hinzufügen, alles gut verrühren und mit Salz, Pfeffer, Oregano und Knoblauch abschmecken.
- Auflauf schichten: Die Hack-Gemüse-Mischung mit den Kritharaki vermengen und in eine Auflaufform geben.
- Feta darüber: Den Feta zerkrümeln und gleichmäßig über dem Auflauf verteilen.
- Backen: Bei 180 Grad etwa 30 Minuten überbacken, bis der Feta goldbraun ist

Zubereitung im Camper im Gasbackofen oder Omnia
Wir reisen aktuell durch Griechenland und haben den Auflauf in unserem Gasbackofen im Van zubereitet. Der Duft, der dabei durch den Van zieht, ist einfach herrlich!
Wenn du keinen Gasbackofen hast ist das gar kein Problem. Denn der Kritharaki Auflauf lässt sich auch ganz einfach im Omnia Campingbackofen zubereiten. Dafür einfach die Mischung in die Omnia-Form geben, mit Feta bestreuen und etwa 35 Minuten bei mittlerer Hitze auf dem Gaskocher backen. Das Ergebnis: außen leicht knusprig, innen wunderbar cremig.Vegetarische und vegane Variante
Das Schöne an diesem Gericht: Es lässt sich ganz leicht anpassen.
Für eine vegetarische Variante kannst du das Hackfleisch durch pflanzliches Hack ersetzen.
Wenn du dich vegan ernährst kannst du einfach zusätzlich einen veganen Feta-Ersatz verwenden. Egal in welcher Variante du den Auflauf zubereitest, er ist immer super lecker.Fazit
Dieser griechische Kritharaki Auflauf mit Feta und Hackfleisch ist ein ideales Gericht für unterwegs: schnell zubereitet, mit einfachen Zutaten und vollem Geschmack. Er schmeckt frisch aus dem Ofen genauso gut wie am nächsten Tag aufgewärmt und eignet sich damit perfekt also für den Roadtrip durch Griechenland oder jeden anderen Ort, an dem du Sonne, Meer und gutes Essen genießen möchtest.
Egal ob im Gasbackofen im Camper oder im Omnia Backofen auf dem Gaskocher – dieser Auflauf bringt griechisches Urlaubsgefühl direkt auf deinen Teller.
-

Festgefahren mit dem Camper – So befreist du dein Fahrzeug sicher und effektiv
Ob am Strand, auf einem matschigen Feldweg oder in einer tiefen Schneedecke. Die meisten Reisenden haben sich schon einmal mit dem Camper festgefahren. Egal, ob du mit einem selbst ausgebauten Van, einem klassischen Wohnmobil oder einem Offroad-Overlander reist. In solchen Momenten ist Ruhe und systematisches Vorgehen gefragt. In diesem Artikel erfährst du, was du tun solltest, wenn dein Fahrzeug keinen Meter mehr vor oder zurück will – und wie du dich mit der richtigen Vorbereitung oft selbst befreien kannst.
1. Ruhe bewahren und Situation einschätzen
Das Wichtigste zuerst: Kein hektisches Gasgeben! Wenn die Räder durchdrehen, gräbst du dich nur tiefer ein. Steig aus, sieh dir die Lage an und prüfe, wo das Fahrzeug aufsitzt oder wo die Räder durchdrehen. Entscheidend ist zu erkennen, ob du im Sand, Schlamm, Schnee oder einer tiefen Rille feststeckst. Je nach Untergrund unterscheiden sich die nächsten Schritte.2. Reifendruck anpassen
Ein bewährter Trick, besonders bei Sand oder Schnee: den Reifendruck leicht absenken. Dadurch vergrößert sich die Auflagefläche der Reifen, und du bekommst mehr Traktion. Senke den Druck nur moderat (meist auf etwa 1,5 bis 2 bar) und pumpe ihn anschließend unbedingt wieder auf, sobald du festen Boden erreicht hast.
3. Griffigkeit schaffen – Sandbleche, Matten und Äste
Wenn die Reifen durchdrehen, fehlt es an Grip. Hier kommen Sandbleche, Sandmatten oder improvisierte Hilfsmittel wie Äste, Steine oder Fußmatten ins Spiel. Lege sie direkt vor (oder hinter) die angetriebenen Räder, um eine feste Fläche zu schaffen. Sandbleche aus Aluminium oder Kunststoff gehören zur Grundausstattung vieler Offroad-Reisender. Sie funktionieren auch in Matsch oder Schnee zuverlässig.

4. Mit Gefühl anfahren
Jetzt heißt es: sanft Gas geben. Kein Vollgas, sondern langsames Anfahren mit möglichst wenig Schlupf. Wenn du Allradantrieb hast, aktiviere ihn. Bei Fahrzeugen mit Differenzialsperre lohnt es sich, diese zuzuschalten. Manchmal hilft es auch, leicht vor- und zurückzusetzen, um sich „freizuwippen“.
5. Hilfe holen oder sich herausziehen lassen
Wenn du alleine nicht weiterkommst, ist Teamwork gefragt. Ein zweites Fahrzeug mit Abschleppseil oder Berge-Gurt kann dich vorsichtig herausziehen. Wichtig ist, dass beide Fahrer wissen, was sie tun, um Schäden zu vermeiden. In besonders kritischen Situationen (z. B. bei drohendem Umkippen oder Wassereinbruch) gilt: lieber professionelle Hilfe rufen.
6. Vorbereitung ist die halbe Miete
Wer regelmäßig abseits befestigter Straßen unterwegs ist, sollte sich vorbereiten: Sandbleche, Schaufel, Bergegurt, Handschuhe und ein Kompressor gehören zur Grundausrüstung. Und übe den Umgang damit, bevor du sie im Ernstfall brauchst.
Fazit
Fast jede Reisende hat sich schon einmal mit dem Camper festgefahren. Wichtig ist, besonnen zu bleiben, die Lage richtig einzuschätzen und systematisch vorzugehen. Mit etwas Know-how, dem richtigen Equipment und Geduld befreist du dein Fahrzeug meist selbst. Und kannst die Erfahrung beim nächsten Lagerfeuer als kleine Anekdote erzählen.
-

Bosnien und Herzegowina mit dem Camper – Sehenswürdigkeiten, Reisetipps & Erfahrungen
Bosnien und Herzegowina stand lange nicht auf unserem Reiseplan. Obwohl wir schon mehrfach durch den Balkan gefahren sind, haben wir das Land bislang immer ausgelassen. Dieses Jahr haben wir uns vier Wochen Zeit genommen und haben Bosnien und Herzegowina mit dem Camper erkundet. Und wir waren mehr als einmal überrascht: von der Landschaft, der Gastfreundschaft und auch von der bewegten Geschichte des Landes.
Für alle, die Bosnien mit dem Camper entdecken möchten, haben wir hier unsere Route, Sehenswürdigkeiten und Tipps zusammengestellt.
Mlinčići und Pliva-Seen bei Jajce
Nur etwa 5 km von der Stadt Jajce entfernt liegen die Mlinčići, kleine hölzerne Wassermühlen zwischen dem großen und dem kleinen Pliva-See. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und sind heute ein Nationaldenkmal Bosnien und Herzegowinas.
Das Gelände ist frei zugänglich, man zahlt lediglich 2,50 Euro fürs Parkticket (Tagesticket). Rund um die Mühlen gibt es Picknickplätze, Cafés und eine wunderschöne Umgebung. Nur wenige Schritte entfernt liegen die Pliva-Seen, wo man schwimmen, rudern oder einfach entspannen kann.

Jajce
Jajce gilt als eine der schönsten Städte des Landes. Hier residierte der letzte bosnische König. Wahrzeichen ist der 20 Meter hohe Pliva-Wasserfall, den man kostenlos von der Straße sehen oder für fünf Euro von einer Aussichtsplattform bestaunen kann.
Neben der hübschen Altstadt mit Geschäften und Cafés lohnt sich ein Besuch der mittelalterlichen Festung und der Katakomben mit einer unterirdischen Kirche. Dort befindet sich auch das Grab des Herzogs Hrvatinić.
Zenica
Zenica, mit rund 115.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes, erreichten wir eher zufällig. Die Innenstadt eignet sich für einen Spaziergang, besonders sehenswert ist die große überdachte Markthalle Tržnica, in der man Lebensmittel, Kleidung und Haushaltswaren findet. Ein Highlight ist die Seymen-Moschee, erbaut im 16. Jahrhundert, eine der ältesten Moscheen Bosniens.
Sarajevo
Ein Roadtrip durch Bosnien ohne Sarajevo wäre unvollständig. Die Hauptstadt ist voller Geschichte und Kontraste. Wir empfehlen, an einer der Free-Walking-Touren teilzunehmen, um die Ereignisse von Osmanischer Zeit bis zum Bosnienkrieg besser einordnen zu können.
Wir selbst haben die meiste Zeit in der Altstadt verbracht, wo unzählige Moscheen, Kirchen, Museen, Restaurants und Cafés dicht beieinanderliegen.

Die verlassenen Sportsstätten von Olympia 1984
In Sarajevo fanden 1984 die Olympischen Winterspiele statt. Das Stadion Asim Ferhatović Hase, Heimat des FK Sarajevo, war der Ort der Eröffnungsfeier.
Von Sarajevo aus lohnt eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Trebević, wo noch heute die Ruinen der Bob- und Rodelbahn stehen. Man kann auf der Strecke hinunterlaufen. Ein spannender Lost Place mit Ausblick auf die Stadt. Für Camper gibt es auf dem Trebević mehrere Stellplätze, allerdings sind die Straßen teilweise eng und steil. Große Wohnmobile sollten vorsichtig sein.
Auch die Skisprungschanze und das verlassene Hotel Igman am gleichnamigen Berg sind eindrucksvolle Relikte dieser Zeit.

Der Fluss Neretva
Die Neretva durchzieht Bosnien und Herzegowina von Nord nach Süd. Besonders schön ist die Neretva-Schlucht zwischen Sarajevo und Mostar. Hier kann man raften, schwimmen oder einfach die Natur genießen. Entlang des Flusses gibt es viele Stellplätze und Anbieter für Outdoor-Aktivitäten.

Praktische Tipps für Camper in Bosnien
- Campingplätze: Es gibt offizielle Plätze, vor allem in touristischen Regionen wie Mostar, Sarajevo und an der Neretva. Die Preise liegen meist bei 10–20 Euro pro Nacht (2 Personen + Camper).
- Wildcampen: Rechtlich nicht eindeutig geregelt, wird aber in vielen ländlichen Regionen toleriert, solange man respektvoll und unauffällig bleibt.
- Straßen: Hauptstraßen sind überwiegend gut, kleinere Bergstraßen können sehr eng und steil sein. Mit großen Wohnmobilen sollte man Umwege in Kauf nehmen.
- Sicherheit: Wegen des Bosnienkriegs (1992–1995) gibt es noch Gebiete mit Landminen. Bleibt unbedingt auf Straßen und markierten Wegen. Eine hilfreiche Anwendung ist die App BiH Mine Suspected Areas.
- Kosten: Bosnien ist günstiger als viele Nachbarländer. Ein Restaurantbesuch ist oft für unter 10 Euro pro Person möglich.
Fazit
Bosnien und Herzegowina ist ein ideales Reiseziel für Camper. Wir haben selten so viel Gastfreundschaft erlebt wie hier. Auch wenn Spuren des Krieges noch sichtbar sind, verliert das Land nichts von seiner Schönheit.
Für uns steht fest: Wir kommen wieder, um noch mehr von Bosnien und Herzegowina mit dem Camper zu entdecken.
-

Kochen im Camper: Gas oder Induktion?
Wer mit dem Camper unterwegs ist, sei es nur für einen Sommerurlaub oder dauerhaft auf Reisen, weiß: Ohne eine vernünftige Küche im Wohnmobil wird es schnell ungemütlich. Damit ein Fahrzeug in Deutschland eine Wohnmobil-Zulassung bekommt, muss eine fest verbaute Kochstelle vorhanden sein. Ein mobiler Campingkocher für draußen reicht dafür nicht aus. Doch was ist die bessere Lösung zum Kochen im Camper, Gas oder Induktion? Beide Systeme haben ihre Vorteile, aber auch klare Nachteile.
Kochen mit Gas im Camper
Gas ist seit Jahrzehnten der Standard in Wohnmobilen und Vans. Wer ein fertig ausgebautes Wohnmobil kauft, bekommt fast immer ein Gaskochfeld mit zwei oder drei Flammen, manchmal sogar mit integriertem Backofen. Der größte Vorteil liegt in der Unabhängigkeit vom Strom. Mit Gas kann man kochen, egal ob gerade Solar- oder Landstrom verfügbar ist oder nicht. Normales Kochgeschirr kann weiterhin verwendet werden, und die Technik ist äußerst robust. Selbst wenn ein Teil des Gasherdes kaputtgeht, lassen sich viele Bauteile einzeln austauschen.
Der Nachteil von Gas liegt vor allem im Gewicht und im organisatorischen Aufwand. Eine handelsübliche 11-kg-Gasflasche wiegt befüllt rund 20 Kilogramm. Wer länger unterwegs ist, braucht meist eine zweite Flasche als Reserve, und schon sind schnell 40 Kilogramm Stauraum belegt. Hinzu kommt, dass eine Gasinstallation fachgerecht eingebaut werden muss. Das bedeutet: Ein separater Gaskasten mit Bodenentlüftung ist Pflicht, und alle zwei Jahre ist eine Gasprüfung fällig.
Auf Reisen kann zudem die Gasversorgung zur Herausforderung werden. Nicht in jedem Land können deutsche Flaschen getauscht oder befüllt werden, teilweise sind spezielle Adapter notwendig. Eine mögliche Lösung ist der Einbau eines festen LPG-Tanks, der sich an Tankstellen in fast ganz Europa befüllen lässt. Hier muss allerdings ein Filter vorgeschaltet werden, da LPG mehr Verunreinigungen enthalten kann. Außerdem schreibt der Gesetzgeber einen automatischen Füllstopp und eine feste Verbindung zum Fahrzeug vor.

Kochen mit Induktion im Camper
Immer beliebter wird das Kochen mit Induktion. Ein Induktionskochfeld im Camper hat gleich mehrere Vorteile: Es gibt keine offene Flamme, was die Brandgefahr reduziert und die Sicherheit im Fahrzeug erhöht. Nach dem Kochen kühlt die Platte sehr schnell ab, was vor allem dann angenehm ist, wenn Kinder oder Haustiere mit an Bord sind. Auch das Gewicht spielt eine Rolle: Wer auf Induktion setzt, spart sich schwere Gasflaschen und gewinnt Stauraum.
Allerdings erfordert Induktion ein durchdachtes Strom-Setup. Damit die Kochplatten zuverlässig funktionieren, ist eine ausreichend große Batterie nötig, im Idealfall eine Lithium-Batterie, die hohe Lasten aushält. Außerdem braucht man einen leistungsstarken Wechselrichter, der genug Dauerleistung für die Kochfelder bereitstellt. Wer häufig frei steht, sollte zusätzlich große Solarpaneele installieren, um die Batterie tagsüber nachladen zu können.
Das Kochen mit Induktion bedeutet daher zunächst eine höhere Investition in die Bordelektrik. Wer seine Elektroinstallation selbst vornimmt, sollte unbedingt sicherstellen, dass Kabelquerschnitte, Sicherungen und der Einbau fachgerecht sind. Fehler bei der Elektrik sind eine häufige Ursache für Brände in Campern und lassen sich durch professionelle Installation vermeiden.
Fazit: Gas oder Induktion?
Die Entscheidung zwischen Gas und Induktion hängt stark davon ab, wie du reist und welches Setup dein Camper bereits hat. Wer ein Wohnmobil mit funktionierender Gasinstallation besitzt, muss nicht zwingend umrüsten. Gas ist bewährt, zuverlässig und unabhängig vom Wetter oder der Sonneneinstrahlung. Wer allerdings neu ausbaut, Wert auf geringes Gewicht legt und eine moderne, saubere Lösung sucht, findet in Induktion eine sichere und komfortable Alternative.
Beide Systeme können gut funktionieren, solange sie richtig geplant und eingebaut sind. Wichtig ist, dass du dir vorab Gedanken machst, wie autark du unterwegs sein möchtest, wie viel Stauraum du hast und ob du eher auf Campingplätzen oder abseits der Infrastruktur stehst. Dann findest du die Lösung, die zu deinem Reisestil passt.
Kochen im Camper geht sowohl mit Gas als auch mit Induktion. Wie kochst in deinem Reisemobil und wo siehst du die Vor- bzw. Nachteile. Schreib es uns gerne in die Kommentare.
-

Hitze im Camper: 12 Tipps für deinen Campingsommer
Der Sommer ist da und mit ihm auch oft Temperaturen weit über 30 Grad. Wer mit dem Wohnmobil oder Van unterwegs ist, kennt das Problem: Ohne Klimaanlage wird es im Camper schnell unerträglich heiß. Gerade beim Reisen in südlichen Ländern wie Italien, Spanien oder Griechenland jagt oft eine Hitzewelle die nächste. Damit dein Vanlife-Sommer nicht zur Hitzeschlacht wird, findest du hier unsere Top-Tipps gegen Hitze im Camper.
Siesta halten wie die Einheimischen
Egal ob in Spanien, Portugal, Griechenland oder Italien. In allen Ländern, die mit teils extremer Hitze zu kämpfen haben, wird in den Mittagsstunden einfach Pause gemacht. Und das funktioniert tatsächlich sehr gut. Zwischen 12 und 16 Uhr schließen Geschäfte, Cafés und teilweise auch Supermärkte. Die Straßen sind leer und Fenster abgedunkelt. Plane also deine Aktivitäten wenn möglich so, dass du in der Mittagshitze ruhen kannst.
Schattenplätze
Klingt banal, ist aber entscheidend. Parke deinen Camper im Schatten und wenn möglich nicht auf Asphalt. Denn dieser heizt sich schnell auf über 40 Grad auf. Bäume und Felswände bieten auch über den Tag Schatten und sorgen, dafür, dass dein Camper nicht in der prallen Sonne steht.
Genug trinken
Egal ob warmes oder kaltes Getränk. Hauptsache du trinkst genug. Und wenn dir normales Wasser zu langweilig ist, kannst du es ganz einfach mit etwas Zitrone oder Minze aufpeppen. Bei uns haben sich gute Thermobecher bewährt. Die halten Getränke lange kalt und wir trinken dadurch deutlich mehr.
Fenster abdunkeln
Je weniger Sonnenlicht in dein Fahrzeug gelangt, desto geringer die Hitzeentwicklung. Am besten funktionieren natürlich passende Thermomatten, die du außen auf deinem Camper anbringst. Im Notfall tut es aber auch eine dünne Decke, ein großes Handtuch oder Ähnliches.

Kleidung
Trage helle und luftige Kleidung aus natürlichen Fasern wie Baumwolle und Leinen. Außerdem schützt dich lange Kleidung besser vor der Sonne als kurze. Denke außerdem an einen Hut oder Kappe.
Wassersprühflasche
Eine Wassersprühflasche bekommst du schon für 1-2 Euro in jeden Supermarkt oder Baumarkt. Einfach zwischendurch absprühen und die Abkühlung genießen. Funktioniert auch super beim Fahren mit offenen Fenstern, da der Fahrtwind dann noch einmal zusätzlich kühlt.
Fahr in die Berge
Sommer, Sonne und Strand? Natürlich bietet das Meer oder ein See eine tolle Abkühlung. Aber hast du schon einmal daran gedacht deinen Sommerurlaub in den Bergen zu verbringen? Aktuell sind wir in den Bergen und auf 1500 m ist es nicht nur zehn Grad kühler als am Meer, es sind auch deutlich weniger Touristen hier und wir haben viele Stellplätze für uns alleine.

Lüften gegen die Hitze im Camper
Wenn es möglich ist, solltest du die Fenster und Türen in deinem Camper offen lassen. So kann die Luft besser zirkulieren und es entsteht kein Hitzestau im Fahrzeug. Für viele Fahrzeuge gibt es auch spezielle Lüftungsgitter, die du im Fenster einklemmen kannst.

Ventilatoren
Von kleinen Handventilatoren bis hin zu großen Deckenlüftern. Es gibt wirklich unzählige Varianten. Ventilatoren sorgen für eine gute Luftzirkulation und sind wahrscheinlich eines der Dinge, die in uns am besten gegen Hitze im Camper helfen.
Bei großen Ventilatoren brauchst du natürlich auch mehr Strom. Checke also vorher ob deine Batterie auch die entsprechende Kapazität hat. Ein weiterer Nachteil bei leistungsstarken Ventilatoren ist die Lautstärke, denn große Lüfter können schnell mal sehr laut werden.

Fußbäder
Super simpel aber eine tolle Abkühlung. Du füllst einfach nur ein wenig Wasser in einen Eimer oder Spülschüssel und hält deine Füße ins kühle Nass.
Draußen kochen
Wenn du die Möglichkeit hast, dann koche bei heißen Temperaturen am Besten draußen. So entsteht keine zusätzliche Hitze im Camper. Vor allem bei einem Gasherd kann es wirklich unerträglich werden, wenn man im Wohnmobil kocht.
Noch einfacher ist es natürlich, kalte Mahlzeiten vorzubereiten wie Salate, Wraps oder kalte Suppen.
Kühlmatten
Wir haben die Kühlmatten hauptsächlich für unsere Hunde dabei, aber natürlich kann man sie auch als Zweibeiner benutzen. Kühlmatten bekommst du im Sommer in vielen verschiedenen Geschäften. Die Kosten variieren je nach Größe und Hersteller. Wir haben aber keinen signifikanten Unterschied zwischen teuren Kühlmatten und günstigen No-Name-Produkten feststellen können.

Camping bei Hitze kann herausfordernd sein aber mit ein paar einfachen Tricks behälst du auch bei über 30 Grad einen kühlen Kopf. Hast du noch weitere Tipps gegen Hitze im Wohnmobil? Teile sie gerne in den Kommentaren.